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Mythos_Märklin

In den ersten Jahrzehnten war das Angebot der Firma Märklin mädchenorientiert. Puppenherde und ganze Puppenküchen bestimmten die Produktion, bis die Söhne des Firmengründers mit dem Kauf der Firma Lutz aus Ellwangen, zu einer Vielzahl von technischen Artikeln aus fast allen Lebensbereichen, kamen.


Aus heutiger Sicht steht natürlich die Eisenbahn im Fokus. Doch gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden noch zahlreiche andere Blechspielzeuge in Märklin-Qualität auf den Markt gebracht. Angefangen von Kutschen und Autos bis zu Dampfmaschinen und Dampfern. Gerade die Schiffsmodelle förderten um 1900 das Wachstum des Unternehmens, denn zur damaligen Zeit herrschte eine enorme Begeisterung für Marine und Seefahrt.


Auch so wurde der Mythos Märklin geschaffen: Das Unternehmen griff aktuelle technologische Trends auf und machte sie in Spielzeugen auf reizende und zugleich erhellende Weise sichtbar. Dafür ging Märklin auch in die Luft: Bereits 1912 wurde ein freifliegendes Flugzeugmodell mit Gummimotor entworfen. Und in den dreißiger Jahren begeisterte Märklin mit dem Baukasten zur berühmten Ju 52. Ob in der Küche, zu Wasser oder in der Luft: Der Mythos Märklin lebte schon damals - und das nicht nur in den Kinderzimmern.